Arten von Percolatoren
21. Juni 2023 Der Knospenzwirbler
Weed Wissen
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Percolator ist nicht gleich Percolator: Spiral-, Mushroom- und Honeycomb-Percs unterscheiden sich deutlich im Zugverhalten, der Rauchmilderung und der Pflege. Wir erklären die wichtigsten Bauarten und ihre Vor- und Nachteile.
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Black Leaf Bong "Black Perco Queen"
Black Leaf Doppel-Percolator Icebong 38 cm
Black Leaf Glasbong Triple Colored Honeycomb 42cm
Black Leaf Kofferbong mit Percolator Eis und Ölköpfchen
Black Leaf Percolatorbong 4-Arm schwarz
Black Leaf Perkolator Icebong Schwarz
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Percolator Bongs sind nur im Prinzip ähnlich, unterscheiden sich aber teilweise sehr massiv in der Art der Percs und den daraus resultierenden Raucheigenschaften.
Im hier zu sehenden Bild hat GraceGlass der Pfeife neben dem - in der unteren Bildhälfte zu erspähenden - Helix-Perc zudem noch einen Mushroom Percolator spendiert, der oberhalb der ersten Kammer, aber noch vor den Eiszacken eine zusätzliche Rauchauffrischung vornimmt und das zu erwartende Raucherlebniss weiter abmildert. Gerade solche Mehrfach-Kombis kommen in den letzten Jahren immer mehr in Mode und begeistern Bongsportler weltweit. Der Nachteil dieser fest "verbauten" Wirbler liegt allerdings eben in diesem Punkt. Sollte der Perc durch Unachtsamkeit oder Tollerrei einmal kaputt gehen, ist die ganze Pfeife Geschicht. Aus diesem Grund bieten manche Hersteller (z.B Weedstar oder Frost) auch Bongs mit separaten, über eine Schliffverbindung montierbare Percs an, die im Zweifel leicht ersetzt werden können. Leider kamen mir in dieser Variante aber bislang keine Spiralpercolatoren unter.
Eine weitere Spezial- bzw. Subform des Bongperkolators ist der sogenannte Mushroom-Perc. Dieser unterscheidet sich von anderen Verwirblern hauptsächlich durch seine namensgebende Form (Mushroom = Pilz) und durch die meist fehlenden Düsenarme. Mushroom Perkolatoren gewinnen ihre Funktionalität in erster Linie nämlich durch im Hauptkörper eingearbeitete Schlitzdüsen. Dies ist vor allem nützlich in Hinsicht auf die Langlebigkeit des Percs, da es bei Armperkolatoren häufig zu Bruchschäden kommen kann. Vor allem dann, wenn man bei der Reinigung zu Euphorisch vorgeht.
Allerdings kommen die wenigsten Mushroom-Bongs mit nur einem Perc aus. In vielen Fällen (wie z.B bei GG Bongs) ist der Pilz lediglich das On-the-Top Element eine ganzen Reihe von Rauchmilderungssystemen und sitzt meist in der obersten Kammer oder auch direkt vor den Eiskerbs. Diese Art von Verwirblern ist in der allermeisten Fällen fest eingearbeitet und kann bei Schäden leider nicht einfach ausgetauscht werden.
Eine halbwegs geordnete Form der Subbezeichnungen gibt es bei Mushrooms leider nicht. Wo bei Arm-Percolatoren meist sehr genau unterschieden wird zwischen den verschiedenen Größen und Anzahl der Arme (z.B 4-Arm Perc, 8-Arm Perc) platzieren die meisten Hersteller die Schlitze im Pilzkopf meist nach Lust und Laune. Von einem einzigen Schlitz (!) bis hin zum quasi volldurchlöcherten Pilzhut kann einem da alles unterkommen. Ein bißchen sollte man darauf schon achten, da eine gleichmäßige Verteilung der Wirbeldüsen und eine möglichst große und vor allem intakte Glasfläche die Stabilität erhöht und zu einer deutlich längeren Haltbarkeit führt.
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Hier liegt auch der Knackpunkt... zumindest dann wenn an die Reinigung der Pfeife geht (die schließlich auch bei Percs hin und wieder erfolgen sollte). Vor allem bei Reihendiffusoren verschmutzt gerade der Untere und ist wg. der besonderen Bauart nicht mit Bürsten zu erreichen. Hier hilft dann nur noch die gepflegte Einweichung des Rauchsportgeräts, regelmäßiges Schütteln und ein wenig bis ein wenig mehr Geduld. Wird schon ...

Durch diese gezielte Bündelung und das darauffolgende Durchströmen des Wassers wird der Rauch effektiv gekühlt und eine solide Rauchmilderung erreicht. Dank ihrer kompakten, geschlossenen und gewölbten Bauweise erweisen sich Dome-Percolatoren im Vergleich zu filigraneren Modellen oft als stabiler gegenüber mechanischen Belastungen im Alltag. Zudem sind sie aufgrund ihrer glatteren und weniger verwinkelten Oberflächenstruktur meist unkomplizierter zu reinigen, wodurch Rückstände leichter entfernt werden können.
Die enorme Anzahl an kleinen Düsenarmen sorgt dafür, dass die Oberfläche des Rauchs maximal vergrößert wird, was zu einem besonders weichen und angenehmen Inhalationserlebnis führt. Allerdings erfordert diese komplexe und feingliedrige Struktur eine erhöhte Vorsicht bei der Handhabung sowie bei der mechanischen Pflege, um Beschädigungen an den dünnen Glasarmen zu vermeiden. Bei unachtsamer oder zu enthusiastischer Reinigung mit starren Bürsten besteht andernfalls ein relativ hohes Risiko für Glasbruch, weshalb hier oft eher zu schonenden Einweichmethoden geraten wird.
Spiral Percolator
Eine sehr beliebte Form eines Bong Percolators ist gegenwärtig die Spezialform des Spiralpercolator oder auch Helix-Percolator genannt. Der Vorteil diese Grundform liegt im längeren Weg, den der Rauch bis zum Austritt aus den Düsen hinter sich bringen muss und der eine zusätzliche Rauchmilderung verspricht. Sprial-Percolatoren sind zur Zeit vor allem - aber nicht ausschließlich - bei Bongs von GraceGlass - anzutreffen, bei denen sie sogar oftmals ein Hauptmerkmal bzw. ein wesentliches Designelement darstellen.
Im hier zu sehenden Bild hat GraceGlass der Pfeife neben dem - in der unteren Bildhälfte zu erspähenden - Helix-Perc zudem noch einen Mushroom Percolator spendiert, der oberhalb der ersten Kammer, aber noch vor den Eiszacken eine zusätzliche Rauchauffrischung vornimmt und das zu erwartende Raucherlebniss weiter abmildert. Gerade solche Mehrfach-Kombis kommen in den letzten Jahren immer mehr in Mode und begeistern Bongsportler weltweit. Der Nachteil dieser fest "verbauten" Wirbler liegt allerdings eben in diesem Punkt. Sollte der Perc durch Unachtsamkeit oder Tollerrei einmal kaputt gehen, ist die ganze Pfeife Geschicht. Aus diesem Grund bieten manche Hersteller (z.B Weedstar oder Frost) auch Bongs mit separaten, über eine Schliffverbindung montierbare Percs an, die im Zweifel leicht ersetzt werden können. Leider kamen mir in dieser Variante aber bislang keine Spiralpercolatoren unter.
Mushroom Perc
Eine weitere Spezial- bzw. Subform des Bongperkolators ist der sogenannte Mushroom-Perc. Dieser unterscheidet sich von anderen Verwirblern hauptsächlich durch seine namensgebende Form (Mushroom = Pilz) und durch die meist fehlenden Düsenarme. Mushroom Perkolatoren gewinnen ihre Funktionalität in erster Linie nämlich durch im Hauptkörper eingearbeitete Schlitzdüsen. Dies ist vor allem nützlich in Hinsicht auf die Langlebigkeit des Percs, da es bei Armperkolatoren häufig zu Bruchschäden kommen kann. Vor allem dann, wenn man bei der Reinigung zu Euphorisch vorgeht.Allerdings kommen die wenigsten Mushroom-Bongs mit nur einem Perc aus. In vielen Fällen (wie z.B bei GG Bongs) ist der Pilz lediglich das On-the-Top Element eine ganzen Reihe von Rauchmilderungssystemen und sitzt meist in der obersten Kammer oder auch direkt vor den Eiskerbs. Diese Art von Verwirblern ist in der allermeisten Fällen fest eingearbeitet und kann bei Schäden leider nicht einfach ausgetauscht werden.
Eine halbwegs geordnete Form der Subbezeichnungen gibt es bei Mushrooms leider nicht. Wo bei Arm-Percolatoren meist sehr genau unterschieden wird zwischen den verschiedenen Größen und Anzahl der Arme (z.B 4-Arm Perc, 8-Arm Perc) platzieren die meisten Hersteller die Schlitze im Pilzkopf meist nach Lust und Laune. Von einem einzigen Schlitz (!) bis hin zum quasi volldurchlöcherten Pilzhut kann einem da alles unterkommen. Ein bißchen sollte man darauf schon achten, da eine gleichmäßige Verteilung der Wirbeldüsen und eine möglichst große und vor allem intakte Glasfläche die Stabilität erhöht und zu einer deutlich längeren Haltbarkeit führt.
Honeycomb Percolator
Eine weitere Unterart von Percolatoren, die üblicherweise in Bongs verbaut werden, ist der sogenannte Honeycomb Perc ("Honigwaben Perc"). Diese sind entweder in einfacher Single-Mode Form anzutreffen oder aber auch sehr oft - wie z.B auf dem Bild - als Reihenschaltung zur Optimierung der Verwirbelung. Der Vorteil von Honeycomb Percs liegt vor allem an der im Vergleich zu anderen Systemen großen Durchzugsfläche. Schließlich bietet diese Technik eine Vielzahl an Diffusor Löchern, die von herkömmlichen Systemen nur selten, und wenn dann unter preisgabe der Glasstabilität erreicht werden. Honeycombs sind in der Regel fest verbaut und können nicht aus der Pfeife entfernt werden.
>Hier liegt auch der Knackpunkt... zumindest dann wenn an die Reinigung der Pfeife geht (die schließlich auch bei Percs hin und wieder erfolgen sollte). Vor allem bei Reihendiffusoren verschmutzt gerade der Untere und ist wg. der besonderen Bauart nicht mit Bürsten zu erreichen. Hier hilft dann nur noch die gepflegte Einweichung des Rauchsportgeräts, regelmäßiges Schütteln und ein wenig bis ein wenig mehr Geduld. Wird schon ...
Dome Percolatoren (Kuppel-Percolatoren)
Ein Dome-Perc besteht aus einer kuppel- oder glockenförmigen Glasabdeckung, die über dem aufsteigenden Rauchrohr platziert ist, sodass der Rauch zunächst unter der Kuppel gesammelt und verdichtet wird, bevor er durch feine Schlitze oder Öffnungen am unteren Rand oder in der Kuppelwand in das umgebende Wasser entweicht.Durch diese gezielte Bündelung und das darauffolgende Durchströmen des Wassers wird der Rauch effektiv gekühlt und eine solide Rauchmilderung erreicht. Dank ihrer kompakten, geschlossenen und gewölbten Bauweise erweisen sich Dome-Percolatoren im Vergleich zu filigraneren Modellen oft als stabiler gegenüber mechanischen Belastungen im Alltag. Zudem sind sie aufgrund ihrer glatteren und weniger verwinkelten Oberflächenstruktur meist unkomplizierter zu reinigen, wodurch Rückstände leichter entfernt werden können.
Tree Percolatoren (Baum- bzw. Arm-Percolatoren)
Diese Bauart erinnert an die Form eines Baumes und besteht aus mehreren vertikalen Röhrchen oder Ärmeln, die radial von einem zentralen Zylinder abzweigen, um den Rauch durch eine Vielzahl an geschlitzten Austrittsöffnungen extrem fein im Wasser zu zerstäuben und eine hervorragende Filterleistung sowie exzellente Verwirbelung zu erzielen.Die enorme Anzahl an kleinen Düsenarmen sorgt dafür, dass die Oberfläche des Rauchs maximal vergrößert wird, was zu einem besonders weichen und angenehmen Inhalationserlebnis führt. Allerdings erfordert diese komplexe und feingliedrige Struktur eine erhöhte Vorsicht bei der Handhabung sowie bei der mechanischen Pflege, um Beschädigungen an den dünnen Glasarmen zu vermeiden. Bei unachtsamer oder zu enthusiastischer Reinigung mit starren Bürsten besteht andernfalls ein relativ hohes Risiko für Glasbruch, weshalb hier oft eher zu schonenden Einweichmethoden geraten wird.
Autor: Der Knospenzwirbler
Seit über 20 Jahren ist Der Knospenzwirbler Teil unserer Firma und hat mehrere Generationen der Cannabiskultur miterlebt: von den frühen Tagen bis zu den heutigen Entwicklungen. Seine langjährige Praxis und sein tiefes Verständnis für Produkte, Materialien und Trends machen seine Beiträge besonders wertvoll. Der Knospenzwirbler ist dabei ein Pseudonym, hinter dem Namen steht jedoch eine reale Person mit echter Erfahrung. Seine Texte sind einordnend, verständlich und immer mit Substanz statt leerem Hype.