Top 15 historische Songs mit Cannabis-Bezug

Plamundo GmbH 2025
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Cannabis ist seit den 1960er-Jahren ein wiederkehrendes Thema in der populären Musik. Manche Stücke sind offene Bekenntnisse, andere verwenden Metaphern oder kulturelle Bilder, die im kollektiven Gedächtnis schnell mit dem Thema verbunden wurden. Diese Liste orientiert sich stärker an der historischen Entwicklung und enthält klassische Referenzen aus Folk, Rock, Reggae, Funk, HipHop und Folk-Revival.

Zu jedem Song findest du eine kurze Erklärung, warum er als Cannabis-Song gilt, sowie eine kompakte Info-Tabelle mit Jahr, Plattenfirma und der relevanten LP/CD. Die Jahres- und Labelangaben beziehen sich auf die ursprüngliche Veröffentlichung oder die bekannteste Ausgabe.

Bob Dylan — „Rainy Day Women #12 & 35“

Warum Cannabis-Bezug: Der Refrain „Everybody must get stoned“ macht die Assoziation zum Rausch klar. Text und Titel spielen mit dem Wort „stoned“, das als Synonym für berauscht werden, oft durch Cannabis, verstanden wird.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1966 Columbia Records Blonde on Blonde (Album)

Black Sabbath — „Sweet Leaf“

Warum Cannabis-Bezug: Titel und Text sind als direkte Lobpreisung des „Sweet Leaf“ zu lesen. Der Song beginnt mit Husten als Soundeffekt und thematisiert die berauschende Wirkung des Blattes, was als Marihuana verstanden wird.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1971 Vertigo Records (UK) / Warner Bros. (US) Master of Reality (Album)

Neil Young — „Homegrown“

Warum Cannabis-Bezug: Der Titel „Homegrown“ und die Bildsprache lassen die Interpretation zu, dass es um etwas „zu Hause Angepflanztes“ geht. In der Popkultur wird die Vokabel oft mit dem privaten Anbau von Cannabis verknüpft, und das Albummaterial entstand in einer Zeit, in der diese Bedeutung geläufig war.

Jahr Plattenfirma LP / CD
Aufnahme 1974–1975, offizielle Veröffentlichung 2020 Reprise Records Homegrown (Album, offizielle Veröffentlichung 2020)

Peter Tosh — „Legalize It“

Warum Cannabis-Bezug: Eine unmissverständliche Forderung nach Legalisierung von Marihuana. Text und Titel sind ein politisches Statement zugunsten des legalen Umgangs mit Cannabis.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1976 EMI / verschiedene Ausgaben je nach Markt Legalize It (Album)

Bob Marley & The Wailers — „Kaya“

Warum Cannabis-Bezug: „Kaya“ ist ein bekannter Slang-Ausdruck für Ganja. Marley verbindet in diesem Song Entspannung, Spiritualität und Gemeinschaft mit dem Begriff, sodass der Titel unmittelbar als Cannabis-Bezug gelesen wird.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1978 Island Records Kaya (Album)

Rick James — „Mary Jane“

Warum Cannabis-Bezug: Der Song personifiziert Marihuana als „Mary Jane“. Die Metapher als Liebesfigur macht den Bezug klar und durchzieht den ganzen Text.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1978 Gordy / Motown Come Get It! (Album)

Musical Youth — „Pass The Dutchie“

Warum Cannabis-Bezug: Obwohl die Musical Youth-Version sprachlich entschärft wurde, geht die Traditionslinie zurück auf Songs, die das Weitergeben eines Rauch-Utensils beschreiben. In der öffentlichen Deutung ist „Pass The Dutchie“ eng mit dem Bild des Weiterreichens, also dem gemeinschaftlichen Rauchen, verbunden.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1982 MCA Records The Youth of Today (Album)

The Toyes / Sublime — „Smoke Two Joints“

Warum Cannabis-Bezug: Der Refrain „I smoke two joints in the morning...“ nennt das Rauchen von Joints explizit. Die Sublime-Version popularisierte die Hook noch stärker in den 1990er Jahren.

Jahr Plattenfirma LP / CD
Original The Toyes: ca. 1983 (Single), Sublime-Cover: 1992 The Toyes: Independent / lokale Labels; Sublime: Skunk Records / später MCA Sublime: 40oz. to Freedom (Album, 1992)

Cypress Hill — „Hits From The Bong“

Warum Cannabis-Bezug: Titel, Hook und Text drehen sich explizit um das Rauchen aus der Bong. Der Song thematisiert Techniken, Rituale und die soziale Seite des Konsums.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1993 Ruffhouse / Columbia Black Sunday (Album)

Snoop Dogg — „Gin And Juice“

Warum Cannabis-Bezug: Mehrere Textstellen referieren direkt das „smokin' indo“ und ähnliche Bilder, und Cannabis ist Teil der erzählten Party-Realität, die der Song beschreibt.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1993 Death Row / Interscope Doggystyle (Album)

Luniz — „I Got 5 On It“

Warum Cannabis-Bezug: Die Phrase „I got five on it“ beschreibt das Zusammenlegen von Geld, um Gras zu kaufen. Der Song handelt vom Teilen und Konsum von Cannabis im urbanen Alltag.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1995 C-Note Records / Noo Trybe Operation Stackola (Album)

Dr. Dre feat. Snoop Dogg — „The Next Episode“

Warum Cannabis-Bezug: Die Hook „smoke weed everyday“ wurde zu einer popkulturellen Formel. Der Song feiert das Rauchen als Teil einer westcoast-Ästhetik und macht es zum wiederkehrenden Motiv.

Jahr Plattenfirma LP / CD
1999 Aftermath / Interscope 2001 (Album)

Afroman — „Because I Got High“

Warum Cannabis-Bezug: Der Song ist eine ironische, durchgängige Erzählung über die Folgen von Kiffen, mit dem Refrain „Because I got high“ als zentralem Bezugspunkt.

Jahr Plattenfirma LP / CD
Single: 2000, größere Major-Veröffentlichung: 2001 Ursprünglich Independent, später Universal-Distribution The Good Times (Album, 2001)

Wiz Khalifa & Snoop Dogg & Bruno Mars — „Young, Wild & Free“

Warum Cannabis-Bezug: Der Refrain „We don't care, we smoke weed“ macht Cannabis zum expliziten Element des sorglosen Lebensstils, den der Song feiert.

Jahr Plattenfirma LP / CD
2011 Atlantic Records / Rostrum Mac & Devin Go to High School (Soundtrack) / Single

Traditional / Yonder Mountain String Band — „Two hits and the joints turned brown“ (Version)

Warum Cannabis-Bezug: Die wiederkehrende Einwurfzeile „two hits and the joints turned brown“ beschreibt wörtlich das Sichtbar-Werden von Hitze, Harz und Ruß nach nur zwei Zügen. In der Yonder Mountain String Band-Interpretation dient die Zeile als komischer Refrain, der Alltagsszenen des Kiffens karikiert, wie „Now you're tryin' to light your roach while you're drivin' down the street“.

Jahr Plattenfirma LP / CD
Traditionell / verschiedene Live-Versionen; YMSB-Versionen: 2000er Jahre (Live) Frog Pad Records / diverse Live-Labels Live-Aufnahmen / Set-Recordings (variiert nach Veröffentlichung)