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Shisha Cafés

Mittlerweile haben sich fast in der ganzen Welt Wasserpfeifen Cafés etabliert. Sogar in kleineren Städten findet man mitunter ein Café, welches auch Shishas und orientalische Wasserpfeifen anbietet. Neben dem Flair ist der Rauchgenuss schon ein

Kategorien Shisha Cafés

Mittlerweile haben sich fast in der ganzen Welt Wasserpfeifen Cafés etabliert. Sogar in kleineren Städten findet man mitunter ein Café, welches auch Shishas und orientalische Wasserpfeifen anbietet. Neben dem Flair ist der Rauchgenuss schon ein
tolles Erlebnis.

Shisha-Cafés und das Flair

Meist sitzt man um einen Metalltisch auf einem viereckigen Holzgestell und und raucht gemütlich eine Shisha. Zum Flair gehört eine Einrichting um maurischen oder orientalischen Stil mit Wandbehängen aus Teppichen, umlaufenden, gemauerten Sitzgelegenheiten und bunten Kissen.
Das alles zusammen mit einer Shisha, leckerem Chai und Freunden, ist Entspannung pur.

Hygiene in der Shisha-Bar

Dies ist ein leidiges Thema, aber bei den vielen übertragbaren Krankheiten und der mangelnden Hygiene von manchen Zeitgenossen sollte man schon etwas genauer hinschauen was sich im Wasserpfeifen Cafe so tut. Als erstes ist darauf zu achten, dass das Wasser in der Wassserpfeife ausgetauscht wird, denn sonst atmet man die Reste des vorherigen Rauchers wieder ein und ganz abgesehen von dem Ekel, den man dabei empfinden mag, ist die Gefahr, sich mit irgendeiner Krankheit zu infizieren nicht von der Hand zu weisen.
Als nächstes sollte man darauf achten, dass man ein neues - am besten noch eingepacktes - Munstück für jeden Raucher erhält, denn ohne Mündstück saugt man direkt am Schlauch. Nicht eingepackte Mundstücke könnten auch schon mehrmals benutzt worden sein, daher immer auf eingepackte Mundstücke bestehen.

Qualität des Tabaks

Ein waches Auge sollte man auf den Tabak werfen, der einem angeboten wird. Auf Nummer sicher geht man, wenn man beobachten kann, wie der Tabak aus der Packung entnommen wird und direkt auf die Kopf gefüllt wird.
Manchmal erhält man unversteuerten Tabak. Dies ist natürlich unvergleichbar günstiger für den Betreiber des Wasserpfeifen Cafes, aber eventuell auch sehr gesundheitsschädlich. Unversteuerter Tabak ist nicht untersucht worden und enthält vielleicht viele unerwünschte Stoffe die noch schädlicher sind als der Tabak selber.
Daher immer beobachten, ob auf dem Tabak auch eine deutsche Steuerbanderole ist - und im Zweifelsfall vom Wasserpfeifen-Cafe Betreiber die Packung einfach mal zeigen lassen.

Nichtrauchergesetze und das drohende Ende der Shishacafés: Eine politische Perspektive aus Bayern aus dem Jahr 2007

Viele Bundesländer haben inzwischen Rauchverbote für Gaststätten erlassen, Bayern hat sich das in Deutschland - nach den vorangehenden Debatten durchaus überraschend - radikalste Gesetz gegeben
Bereits im Juli wurde von der bayerischen Staatsregierung ein Gesetzentwurf veröffentlicht, der unter dem Titel "Gesetz zum Schutz der Gesundheit" (GSG) das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und Diskotheken plant. Während das Verbot in öffentlichen Gebäuden bereits in Kraft getreten ist, ziehen die Gaststätten zum Januar 2008 nach.
Im Entwurf heißt es: "Vom Rauchverbot umfasst ist das Rauchen aller Tabakprodukte sowie das Inhalieren des Tabakrauchs mittels Wasserpfeife oder das Rauchen unter Verwendung anderer Hilfsmittel."
Abgesehen davon, dass die Art des Tabaks nicht thematisiert wird, Shishatabak hat mit normalem Zigarren-, Zigaretten- und Pfeifentabak nicht viel mehr als den Namen gemein, werden von einem derartigen Rasenmähergesetz auch Geschäftsmodelle erfasst, die den Rauchwarenkonsum nicht sekundär sondern primär einbinden. Dazu gehören die wenigen Zigarrenclubs in Deutschland, aber vor allem auch die inzwischen stattliche Anzahl an Shishacafés in Bayern.
Ende der neunziger Jahre wurden die ersten Wasserpfeifencafés in größeren bayerischen Städten eröffnet, innerhalb weniger Jahre wurden sie vom Geheimtipp, vor allem unter Studenten, zu beliebten Treffpunkten auch von Nichtrauchen, ihre Zahl und Verbreitung nahm enorm zu. Da der Shisharauch von den meisten Menschen als weniger beißend als normaler Tabak empfunden wird, oft sogar als wohlriechend, weisen subjektiv gesehen Shisha Cafés überraschenderweise eine angenehmerere Luftqualität auf als die durchschnittliche Kneipe. Auch die Spätfolgen für die Kleidung sind weit geringer, man kann sie am nächsten Tag meist noch ohne schlechtes Gewissen auftragen.
Eine Möglichkeit könnte aber sein, wie in Kanada durchgeführt, arabische Teehäuser vom Gesetz auszunehmen, Diese öffentliche Anerkennung des kulturell tief verwurzelten Brauchs kann dem innenpolitischen Klima nur zuträglich sein. Ansonsten werden sich die frei zugänglichen Cafés einfach in Privatklubs verwandeln, Araber werden sich darin zurückziehen, um ihr Ideal von Gemütlichkeit zu genießen und die irrationale Angst der Bevölkerung vor der Bildung von Parallelgesellschaften wird dadurch sicher nicht weniger werden, entsprechend werden aber Toleranz und Sympathie einen schwereren Stand haben.
In der an den Gesetzentwurf anschließenden Debatte am 18. Juli wurde das Thema Wasserpfeife überhaupt nicht mehr zur Sprache gebracht. Staatssekretär Otmar Bernhard weist dafür darauf hin, dass das "Gesetz mit Augenmaß" zum Beispiel eine Ausnahme für Suchteinrichtungen macht. Wir warten also gespannt darauf, dass private Suchthilfezentren aus dem Boden sprießen, Voraussetzung für die Erlaubnis zum Rauchen einer Zigarette: gleichzeitiger Methadonkonsum.
Am 26.11. wurde endlich eine Nachfrage bezüglich der Schischacafes und Zigarrenclubs gestellt. Die Antwort war, dass diese gewöhnlich als Gaststätten zu begreifen und damit im Verbot eingeschlossen sind. Nur geschlossene Gesellschaften in Form eines Clubs sind ausgenommen, in Zukunft will die Kneipentour also gut geplant sein, damit man auch für alle angestrebten Kneipen, die das Rauchverbot auf diese Weise umgehen, die Mitgliedskarte mit sich führt.
Am 12.12.07, also in engstem zeitlichen Rahmen, da das Gesetz ja zum Jahreswechsel in Kraft treten soll und damit unter Missachtung der Planungssicherheit der betroffenen Gaststätten, wurde das Gesetz im Landtag verabschiedet, wobei sogar die fest erwartete Ausnahme für Bierzelte einkassiert wurde.
Ausnahmen gelten nunmehr nur noch für Psychiatriepatienten, Häftlinge, Verdächtige beim Polizeiverhör und Schauspieler bei Theateraufführungen, - erwartet uns jetzt ein Boom von Laientheatergruppen bzw. abendfüllenden Improvisationstheatern - jeder kann mitmachen und auf die Bühne gehen, wenn er eine Zigarette rauchen will?
Für die nähere Zukunft am wahrscheinlichsten sind wohl folgende beiden Szenarien. Erstens: Es werden kurzfristig Ausnahmen und Sonderregelungen geschaffen, natürlich in handwerklich armseliger Form wie man es inzwischen ja gewohnt ist. Zweitens: Es werden sich "Clubs" in Kneipen bilden beziehungsweise bestimmte Abende zur geschlossenen Gesellschaft erkoren, um das Verbot zu umgehen.
Zum Schluss sollte noch etwas nicht unerwähnt bleiben: Der Arbeitsschutz ist Bundessache und da die einzigen Personen, die keine andere Wahl haben, als sich gegebenenfalls in einem Raucherraum aufzuhalten, die Servicekräfte sind, wäre auch ein Bundesgesetz angebracht gewesen. Das wurde schon ignoriert, als man das Rauchverbot als Teil des Gaststättengesetzes an die Länder abgegeben hat, um sich nicht selbst unbeliebt zu machen. Über den Arbeitsschutz hätte eine bundeseinheitliche Regelung getroffen werden können, damit verbunden wäre auch eine ehrlichere Debatte zustandegekommen als bei der Kleinstaaterei, die man hart an der Grenze der tatsächlichen grundgesetzlichen Zuständigkeiten ermöglicht hat.
Die Gesetzes- und Debattentexte sind zu finden auf den Seiten der Landesregierung (www.bayern.landtag.de/dokumente.suche.jsp - Am besten per Suchbegriff Nichtraucherschutzgesetz oder GSG)
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