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Bong Material - Glas, Acryl oder gar etwas anderes?

Kategorien Bong Material - Glas, Acryl oder gar etwas anderes?

Beim Kauf einer Bong stellen sich viele Fragen. Die erste und wichtigste Entscheidung die man treffen muss ist die Auswahl des richtigen Materials.

Die beiden gängigsten Materialien auf dem Markt sind Glas und Acryl. Beide Materialien haben hierbei Ihre ganz spezifischen Vor- und Nachteile. Welche das sind stellen wir in den jeweiligen Unterabschnitten vor.

Mittlerweile gibt es neben Glas und Acryl aber auch Bongs aus exotischeren Materialien wie etwa Bambus. Aber auch Pfeifen aus Aluminium oder Edelstahl sind auf dem Markt erhältlich. Im dritten Unterabschnitt zum Thema Material finden sich genauere Informationen sowie Vor- und Nachteile dieser eher ungewöhnlichen Bongmaterialien.

Welche Vor- und Nachteile haben Glasbongs?

Glas ist das klassische Bong Material. Glas weißt eine Reihe von Merkmalen auf die es für die Herstellung von Bongs prädestinieren. Im folgenden stellen wir das Material Glas sowie seine Vor und Nachteile näher vor.
glasbong

Zu den Vorteilen von Glasbongs

  • Moderne Glaswasserpfeifen werden meist aus Borosilikatglas hergestellt. Häufig findet sich auch der Name Duranglas, einer speziellen besonders hochwertigen Varianten von Borosilikatglas. Borosilikatglas zeichnet sich durch besondere Hitzebeständigkeit aus und wird neben der Bongherstellung hauptsächlich für Labormaterialien benutzt. Es ist überaus strapazierfähig und robust.
  • Es gibt Bongs aus Kristallglas, diese sind aber preislich quasi unerschwinglich und stellen ein absolutes Nischenprodukt dar. Ähnliches gilt für die zeitweise sehr populären Hüttenglasbongs.
  • Glas nimmt quasi keinen Fremdgeschmack an. Eine gut gepflegte Glaspfeife kann somit auch nach Jahren noch frisch und angenehm schmecken. Mittlerweile gibt es sogar spülmaschinenfeste Versionen.
  • Es gibt zahllose attraktive Modelle. Mittlerweile gibt es viele spezialisierte Hersteller, als Beispiel sei nur Ehle genannt, die Glaspfeifen von enormer Qualität herstellen. Neben attraktiver Optik gibt es so mittlerweile auch Pfeifen die durch ihre enorme Glasdicke von 8mm und mehr im Normalgebrauch quasi unkaputtbar sind.
  • Glasbongs sind stabil. Durch Ihr relativ hohes Gewicht fallen Glasbongs nicht so leicht um wie etwa Modelle aus Acryl. Durch die Glasfüße wird das Gewicht noch weiter nach unten verlagert was die Stabilität der Bong zusätzlich erhöht.
  • Es gibt Standardschliffgrößen. Da sich mittlerweile Standardschliffe im Markt durchgesetzt haben können Zubehörteile verschiedener Hersteller kombiniert und so auf den individuellen Geschmack zugeschnittene Rauchgeräte konstruiert werden.

Zu den Nachteilen von Glasbongs

  • Glas kann brechen. Egal wie hochwertig produziert, beim Kauf einer Glasbong gehen sie immer das Risiko eines Totalverlustes durch einen unglücklichen Sturz vom Tisch oder aus der Hand ein.
  • Glasbongs sind vergleichsweise teuer. Verglichen mit Acryl ist die Herstellung einer Glasbong aufwändiger, der sichere Versand schwieriger und die Lagerung komplexer. Dies alles führt zu relevant höheren Preisen.

Welche Vor- und Nachteile habe Acrylbongs?

Acryl hat sich neben Glas als das zweite Standardmaterial für Bongs etabliert. Welche Vor- und Nachteile sollten also beim Kauf einer Acrylbong in Betracht gezogen werden?
acrylbong

Zu den Vorteilen von Acrylbongs

  • Acrylbongs bestehen aus Acrylglas. Alternativ wird auch gerne der Begriff Plexiglas verwendet, jedoch ist diese Bezeichnung im Bongbereich seltener. Acrylglas zeichnet sich durch seine hohe Bruchsicherheit aus. Im normalen Gebrauch ist es somit fast unmöglich eine Acrylbong zu zerstören.
  • Acryl ist leicht formbar. Es gibt deshalb eine breite Palette an verschiedensten Modellen. Modelle mit Eis gibt es hierbei mittlerweile ebenso wie Ausführungen die durch Ihre komplexe Form mit einem anderen Material kaum zu bewerkstelligen wären.
  • Acryl gibt es in vielen Farben. Während bei Glasbongs farbige Versionen meist erheblich höherpreisiger sind stellt dies bei Acrylbongs kein Hindernis dar. Wenn Sie also besondere farbliche Vorlieben haben dürften Sie an einer Acrylbong kaum vorbei kommen.
  • Acrylbongs sind leicht. Sollten Sie also auf der Suche nach einer transportablen Bong für Festivals und dergleichen sein bietet sich eine Bong aus Acryl besonders an. Natürlich ist auch die besondere Strapazierfähigkeit hier durchaus von Vorteil.
  • Acrylbongs sind günstig. Aufgrund des einfach zu bearbeitenden Materials sowie des problemlosen Versands sind Acrylbongs meist erheblich günstiger als Glasvarianten. Zudem gibt es eine große Auswahl an kleinen Einstiegsmodellen.

Zu den Nachteilen von Acrylbongs

  • Acrylbongs sind relativ instabil. Durch das geringe Gewicht des Materials kippen Acrylbongs leichter um. Dies ist aufgrund der Bruchfestigkeit zwar nicht so dramatisch wie bei GLas, kann aber bei größeren Modellen leicht zu regelmäßigen Überflutungen führen.
  • Acrylbongs sind nicht dauerhaft geschmacksneutral. Anders als Glas nimmt eine Acrylbong selbst bei regelmäßiger Reinigung einen gewissen Eigengeschmack an der die Rauchfreude doch sehr trüben kann.
  • Acrylbongs sind billige Bongsund haben leider meist auch eine etwas billige Optik. Obwohl es mittlerweile auch äußerst hochwertige Acrylmodelle wie etwa die Jetstream Bongs gibt sind diese preislich in etwa genauso teuer wie eine gleichwertige Glasbong. Der Hauptvorteil von Acryl, der Preis, relativiert sich dann also deutlich.

Andere Materialien für Bongs

Neben den Standardmaterialien Acryl und Glas gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Alternativen. Im folgenden werden wir kurz auf diese eingehen und Übersichtsartig die jeweiligen Vor- und Nachteile des Materials näher beleuchten. Unabhängig vom einzelnen Material haben jedoch alle diese Bongs einen großen Vorteil: Sie heben sich wohltuend vom Standard ab.
metall bong

Edelstahl und Aluminium

  • Besonders bruchfest. Beide Materialien zeichnen sich durch extreme Stabilität aus.
  • Hervorragende Kühleigenschaften. Beide Materialien bleiben lange kalt und kühlen den Rauch stärker ab als Acryl oder Glas
  • Langweilige Formen. Es ist kaum möglich die beiden Materialien anders als plan röhrenförmig zu produzieren. Dies verbessert zwar die Reinigung, macht aber optisch nicht viel her
  • Eingeschränkt geschmacksneutral. Aluminium neigt dazu im Laufe der Zeit einen starken Eigengeschmack zu entwickeln. Bei Edelstahl ist dies kaum oder gar nicht der Fall.
  • Vergleichsweise teuer. Besonders wenn man die einfache Form betrachtet sind beide Metallvarianten vergleichsweise teuer, besonders gegenüber Acrylbongs.

Keramik

  • Keramik kann gut bearbeitet werden. So sind auch Modelle möglich die eher die Optik einer Figur als einer einfachen Bong haben.
  • Verschiedene farbige Ausführungen. Durch die verschiedenen Keramikglasuren gibt es Keramikbongs in fast allen Farben. Auch Farbverläufe und dergleichen sind problemlos machbar.
  • Relativ schwer und standsicher. Da Keramikbongs meist eher klein sind verfügen sie über einen niedrigen Schwerpunkt. Zusammen mit dem höheren Eigengewicht gegenüber Acryl macht das eine Keramikbong zur guten Wahl bei schutzbedürftigen Böden.
  • Nicht geschmacksneutral. Je nach Glasur nimmt die Bong den Geschmack relativ schnell an und reduziert so den Rauchgenuß erheblich.
  • Zerbrechlich. Keramik geht bei einem Sturz oder Schlag relativ schnell kaputt, beim Rauchen einer Keramikbong ist deshalb besondere Vorsicht geboten.

Bambus

  • Bambus ist preiswert. Bambus wird in Asien seit Jahrtausenden als stabiler Werkstoff benutzt. Seine Bearbeitung ist deshalb ausgereift und kostengünstig.
  • Natürliches Material. Bei der Entsorgung stellt Bambus keine zusätzliche Umweltbelastung dar.
  • Ökologisch. Die Produktion einer Bambusbong geschieht größtenteils in Handarbeit, durch die Leichtigkeit des Materials wird auch beim Transport die Umwelt nicht übermäßig belastet.
  • Nicht geschmacksneutral. Bambusbongs weisen meist von vornherein eine relativ starken Eigengeschmack auf. Dieser intensiviert sich durch regelmäßige Nutzung und kann sehr unangenehm werden.
  • Bambus kann vergammeln. Als natürliches Material zieht er Wasser und kann nicht annähernd so gut gereinigt werden wie etwas Glas oder Acryl. Um den entgegenzuwirken werden häufig chemische Glasuren verwendet die zwar die Haltbarkeit erhöhen, gleichzeitig aber gesundheitsschädlich sein können und die Idee einer biologischen Bong ad absurdum führen.

Hüttenglas

Hüttenglaspfeifen sind zwar im Kern Glasbongs, haben aber dennoch einige besondere Features. Sie sind noch immer eine gute Wahl für Gelegenheitsraucher mit Anspruch an besonderes Design. Die erhältlichen Größen liegen in der üblichen Spanne von knap über 10 bis hin zu fast 50cm.

Moderne Bongs sind bereits in der Konzeption ein Wunderwerk an Rauchsporttheorie und - dank fortgeschrittener lasverarbeitungstechnik - auch in praktischer Hinsicht eine extrem tolle Sache. Was ein bißchen verloren geht, ist das Old-School-Feeling vergangener Tage, als man kaum zwei identische Pfeifen in einer Stadt antreffen konnte. Im Zuge eines kleinen Revivals sind die Glass Art- und Hüttenglaspfeifen immer wieder erhältlich.

Im Gegensatz zu vielen Bongs aus Massenherstellung sind Hüttenglaspfeifen prinzipiell handgemacht und ohne maschinelle Hilfe hergestellt. Das zeigt sich auch daran, das kein Exemplar dem anderen zu 100% gleicht und leichte Abweichungen in Form, Farbe und Gestaltung in der Natur der Sache liegt. So kann der Raucher quasi auch ein echtes Unikat (wenn auch kein Unvergleichliches) sein eigen nennen.
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