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Klima-Steuertechnik

Mittels der Klima-Steuertechnik in dieser Kategorie können die einzelnen Komponenten der Grow-Technik, z.B. Abluftanlagen, Beleuchtungssystem, komplexe Bewässerungs, Heizungs oder Zu- und Abluftsysteme optimal eingestellt werden. So können perfekte Ergebnisse automatisiert erzielt werden.

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Ist alles perfekt eingestellt, messen die Instrumente dann die Luftfeuchtigkeit und / oder die vorliegende Temperatur im Gewächshaus und regeln die Abluftanlagen oder auch Luftbefeuchter entsprechend.

Relevante Parameter bei der Klima-Steuerung

Luftfeuchtigkeit, -qualität und -zikulation, CO² Gehalt, Temperatur - alle möglichen Variablen dieser Parameter sind beim Pflanzenanbau in geschlossenen Räumen entscheidend. Manche Pflanzen benötigen eine bestimmte Umwelt, um optimal zu gedeihen, manchmal geht es aber auch darum, einen Raum, der zur Pflanzenzucht benutzt wird, auch mit einem für Menschen angenehmen oder zumindest erträglichem Raumklima auszustatten beziehungsweise eine Balance zwischen den Bedürfnissen von Pflanzen und Menschen herzustellen, tropische Bedingungen à la "Flora und Sauna" also zu vermeiden.

Technische Hilfsmittel zur Klimakontrolle sind zum Beispiel Thermostate, Heizstäbe, Abluft-, Zuluft-Controller, automatische Pumpensysteme, Ventilatorsteuerung, Hygrometer, gezielte Zufuhr bzw. Regulation von Kohlendioxid, Stickstoff und Sauerstoff. Auch die richtige Isolation eines Anbaubereiches und der Aufbau der Hilfsmittel ist wichtig, nicht zuletzt um effizient mit den diversen Hilfsmitteln arbeiten zu können und keine Energie oder Arbeit zu verschwenden oder eine Menge Geld in Anlagen zu investieren, die sich gegenseitig behindern oder die meiste Energie in die Umwelt entlassen.

Automatische Lüfterregelung mit Hilfe von Klima-Steuertechnik

Um die Drehzahl eines Lüfters optimal einzustellen, benötigt man eine Kontrolleinheit für den Ventilator. So kann man den Lüfter genau so einstellen, dass er auf optimaler Geschwindigkeit läuft, um Temperatur und Frischluft im Growraum optimal zu gestalten. Gleichzeitig spart man so Strom und ermöglicht eine höhere Lebensdauer für den Lüfter (da er ja nicht ständig auf Hochtouren laufen muss). Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist natrülich, dass dadurch auch weniger Geräuschentwicklung entsteht. Am allerbesten ist freilich eine vollkommen automatische Kontrolle der Belüftungsstärke. Dies geschieht im Regelfall in Abhängigkeit von der Temperatur. Man stellt eine bestimmte Obergrenze für die Raumtemperatur ein und eine minimale Grundgeschwindigkeit, die der Lüfter im Standardbetrieb fährt. Wenn dann die Temperatur überschritten wird, wird die Geschwindigkeit des Lüfters hochgeregelt, um den Luftaustausch zu beschleunigen und so wieder auf adäquate Temperatur zu kommen. Sobald dies geschehen ist, fällt das Gerät wieder auf eine geringere Drehzahl zurück.

Besonders elaborierte Systeme ermöglichen den Anschluss und die gleichzeitig Regelung von Zu- und Abluft-Ventilatoren gleichzeitig. Dies bedeutet, dass gleichzeitig auch ein optimaler Druckunterschied gewählt wird, der gewährleistet, dass die Leistung der Lüfter optimal ausgenutzt wird, indem sie aufeinander abgestimmt werden.

Heizungs-Steuerung per Klimacontroller

Auch die beste und zuverlässigste Heizung bringt nicht wirklich weiter, wenn man sie ständig per Hand ein- und ausschalten muss. Was die meiste Zeit vielleicht höchstens nervig ist, wird z.B in der Urlaubszeit oder einfach bei Abwesenheit zum absoluten KO-Kriterium. Schließlich will man sich als ambitionierter Gärtner ja nicht unbedingt zum Sklaven seiner Pflanzenzucht machen. Also wird auch an dieser Stelle das Auge schnell über Möglichkeiten zur Automatisierung mittels einer sinnvollen Form der Klimasteuerung wandern. Wo man bei einfachen Zuchten noch simpel mit einer Zeitschaltuhr arbeiten kann, wird es mit dem Umfang bzw. auch mit der Quantität der eingesetzten Technik schnell wünschenswert, eine möglichst homogen arbeitende Gesamtlösung parat zu halten.

Wer zum Beispiel parallel zur Pflanzenheizung eine etwas umfangreichere Beleuchtungsanlage betreiben möchte, für den kann sich der Einsatz zentraler Klima-Steuertechnik durchaus lohnen. Viele Steuergeräte bieten deshalb die Möglichkeit an, zeitgleich die Beleuchtung und die Klimaregulierung von einem einzigen Geräte managen zu lassen. Je nach Leistungsklasse des Controllers können z.B mehrere NDL Lampen einer Wattzahl zusammen mit dem Heizlüfter gesteuert werden.

Zu beachten ist bei der Montage, dass etliche dieser Klima-Steuergeräte mit mehreren Netzkabeln zur Stromversorgung ausgeliefert werden. Das Problem an dieser Stelle liegt darin, dass jede Netzverbindung an einem getrennten Stromkreis angeschlossen werden muss. Einfach eine Mehrfachsteckdose geht also nicht. Andernfalls würden die Sicherungen der Geräte nicht mehr greifen, was im Falle des Falles extrem unschöne Konsequenzen mit sich führen würde. Wer sich bzgl. seiner Stromversorgung also unsicher ist, sollte sicherheitshalber lieber einen professionellen Elektriker zu Rate ziehen um am Ende des Tages nicht vor einer abgebrannten Hütte bzw. einem verkohlten Gewächshaus zu stehen.