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Rizla Papers

Rizla Papers sind hochwertige französische Zigarettenpapiere, die schon seit den napoleonischen Kriegen für Qualität beim Selberdrehen stehen. Oft wird auch der name RizLa+ verwendet, der der traditionellen Schreibweise ein modernes Aussehen verleiht. Rizla Papers gibt es jedenfalls in verschiedenen Größen, Stärken und Materialien.

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Rizla - Rauchtradition pur

Was viele Papers-Marken für sich in Anspruch nehmen ist bei bei Rizla Zigarettenpapier nicht zu leugnen: Rizla hat quasi die Tradition in Sachen Drehpapier gepachtet. Bereits kurze Zeit, nachdem der Tabak im Zuge des Columbian Exchanges seinen Weg nach Europa fand, war die Grundidee für Rizla gebohren. Schon 1532(!) kam ein Franzose mit dem klingenden Namen Alexandro Rizlette de Cramptone Lacroix auf die Idee, seinen Handel mit Flaschenetiketten um ein weiteres Geschäftsfeld - nämlich Drehpapier für Zigaretten zu erweitern. Damit dürfte Rizla zu den ältesten manufaktorisch hergestellten Zigarettenpapier überhaupt gehören. Den Durchbruch schafften die Papers dann in napoleonischer Zeit, als ein Großauftrag der Armee zur Ausrüstung der Soldaten mit Drehpapers eintraf. Bis dato haben Soldaten in erster Linie ihre Bücher zweckentfremded, was ihrer Bildung nicht gerade zu Gute kam.

Die Bedeutung von Rizla+

Was der drehende Raucher heute schlicht als Rizla Zigarettenpapier bezeichnet, heißt bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts streng genommen Rizla+. Das + ist an dieser Stelle etwas raffiniert und für nicht französische Muttersprachler durchaus Erklärungsbedürftig: Es handelt sich nämlich keinstenfalls um ein "Plus", sondern vielmehr um ein Kreuz und soll auf den Namen des Erfinders Lacroix anspielen. Der Name Rizla selbst kommt entweder ebenso vom Namen des Inventeurs (Rizlette ) oder spielt darauf an, das Rizla Zigarettenpapier vorwiegend aus Reispapier (fran. Riz) besteht. Da der Name Rizla sich als Markennamen erst nach der Umstellung auf Reispapier etabliert hat, ist wahrscheinlich eher von Zweiterem auszugehen.