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OCB Papers

Die Klassiker: OCB Papers. Eines der beliebtesten Zigarettenpapiere Europas, vielleicht sogar der gesamten Zigaretten drehenden Welt. Das Zigarettenpapier wird in Frankreich hergestellt und ist sicherlich jedem Drehtabakfreund ein Begriff.

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Geschichte der Marke

OCB ist ein Akronym, das für Odet Cascadec Bolloré steht. Die drei Komponenten dieser Bezeichnung sind jeweils Eigennamen: Odet ist der Fluss, an dem im Jahre 1822 von Nicolas Le Marie und René und Guillaume Bolloré die erste Papiermühle gegründet wurde, Cascadec ist eine weitere Mühle, die 1917 hinzu kam - und Bolloré ist, wie aufmerksame Leser_innen bereits vermuten werden, der Nachname der Familie, die das Unternehmen führte.

Nachdem die Fabrik zunächst Briefpapier und andere Papierartikel hergestellt hatte, verschob sich der Fokus im Verlauf des frühen 20. Jahrhunderts immmer mehr in Richtung Zigarettenpapier - die ersten Päckchen mit dem charakteristischen Aufdruck wurden bereits 1918 verkauft. Schon sehr bald wurde dank der hohen Qualität ein großer Teil der Produktion weltweit exportiert, wie auch heute noch. Inzwischen gehört die Marke allerdings zum amerikanischen Konzern Republic Technologies - seit 2006 sogar vollständig. Die Blättchen sind immer noch Ausdruck französischen Lebensgefühls, aber eine globalisierten Ökonomie macht auch vor Stilikonen nicht Halt.

OCB Drehpapier: Formate und Varianten

Nach Jahren der Herstellung klassischer Zigarettenpapiere begann um die Jahrtausendwende eine Zeit der Innovation für den traditionsreichen Konzern. 1999 wurden OCB Premium auf den Markt gebracht, die inzwischen sicherlich als Standard für Longpapers anzusehen sind. 2004 kam die Serie Xpert für fortgeschrittene Drehbedürfnisse hinzu, ab 2009 kamen die Variante Organic und weitere ungebleichte Produkte aus biologisch angebauten Materialien wie Hanf hinzu. Die bis dato jüngste Neuerung sind Ultimate, die dünnsten und feinsten Papers der Marke.

Gerüchte um politische Aktivität

Im Jahr 1996 kamen Gerüchte auf, die Firma gehöre oder unterstütze zumindest finanziell Jean-Marie Le Pen oder den Front National, die stärkste rechtskonservative Partei Frankreichs. Die Gerüchte konnten nie vollständig ausgeräumt werden, aber die Marke reagierte darauf mit einer gezielten Werbekampagne, die als Plädoyer für Diversität und gegen Rassismus gelten sollte.