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Meerschaumpfeifen

Meerschaumpfeifen sind der Klassiker unter den Tabakpfeifen. Sie sind aus hitzebeständigem Magnesiumsilikat und sehen einfach elegant aus. Zusätzlich haben Pfeifen aus Meerschaum überragende Raucheigenschaften, die gerade erfahrene Raucher zu schätzen wissen. Der Geschmack des Rauches wird durch die speziellen Eigenschaften des porösen Sepiolith mit einem intensiven, kühl-herben Aroma verfeinert, und das Material verfärbt sich mit der Zeit von blütenweiß hin zu einem erdigen, goldenen Braun.

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Geschichte der Meerschaumpfeife

Bei der Meerschaumpfeife handelt es sich um eine Pfeifenart, die nicht mehr sehr verbreitet ist. Dabei fand die Meerschaumpfeife ihren Einzug nach Europa erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts, während sie in der Türkei schon länger als Rauchwerkzeug verwendet wurde. Doch gelang es der Meerschaumpfeife nicht, sich in Europa zu etablieren. Der Grund dafür ist vermutlich ihr Ruf, ein Luxusgegenstand zu sein, der sich nicht zum gewöhnlichen Tabakrauchen eignen.

Vielleicht trug aber auch Wilhelm Buschs vierter Streich dazu bei, dass so viele Menschen der Meerschaumpfeife abschworen. So stopfen hier Max und Moritz dem Lehrer Lämpel Flintenpulver in den Meerschaum-Pfeifenkopf, so dass die Pfeife losgeht und zwar mit einem Rums!! und "mit Getöse, schrecklich groß".

Dabei ist die Meerschaumpfeife - wie jede andere Pfeife auch - durchaus zum Rauchen geeignet. Im Vergleich zu den gewöhnlichen Holzpfeifen wird die Meerschaumpfeife - wie der Name schon sagt - aus Meerschaum, auch Sepiolith genannt, hergestellt. Sepiolith ist allerdings nur namentlich mit dem Sepion, der Bezeichnung für Tintenfisch, verwandt. So ähnelt das aus dem Meer stammende Mineral Sepiolith durchaus den Rückenblättern des Tintenfisches, worauf der sich ähnelnde Name schließen lässt. Allerdings sind sonst keine Gemeinsamkeiten der namentlich Verwandten zu erkennen.

Da Meerschaum eine weiße Färbung hat, trägt die Meerschaumpfeife auch den romantischen Namen "weiße Göttin". Doch trägt die Meerschaumpfeife diesen Namen zu Unrecht. Denn durch das Rauchen einer Meerschaumpfeife verfärbt sich der blütenweiße Meerschaum und nimmt dunklere Farben an, die von Pfeife zu Pfeife anders ausfallen können. Bei Meerschaum handelt es sich um ein recht empfindliches Material, das leicht zerbrechen kann. Gegen Feuer und Hitze ist Meerschaum hingegen resistent. Zudem hat Meerschaum die positive Eigenschaft, geschmacksneutral zu sein.

Meerschaum ist Sepiolith oder Magnesiumsilikat

Nicht Eingeweihte stehen oftmals am Meer, betrachten die Brandung und fragen sich, wie zum Teufel man aus dem Schaum den das Salzwasser bildet ein Rauchgerät fertigen kann. Durch Komprimierung? Oder evtl. aus den Rückständen nach Verbrennung? Die Antwort ist viel einfacher: gar nicht!

Meerschaum hat mit dem Meer nämlich ungefähr so viel zu tun, wie der sprichwörtliche Zitronenfalter mit ... na ihr wißt schon. Vielmehr handelt es sich in diesem Fall um eine eher lyrische Bezeichnung, die auf die Farbe des Meerschaums (des einen und des anderen) anspielt. Bei Sepiolith handelt es sich um ein Mineral, das ursprünglich in der Türkei abgebaut wurde und bis heute hauptsächlich dort natürlich vorkommt.

Vorteile der Meerschaumpfeifen

Im Gegensatz zu herkömmlichen Pfeifen aus Holz müssen diese Pfeifen nicht eingeraucht werden, um den vollen Geschmack zu entwickeln. Auch bietet das Material selbst perfekte Eigenschaften für den Rauchvorgang. Der Rauch ist deutlich trockener und kühler, als man es von "normalen" Pfeifen her kennt. Die mit der Zeit entstehenden Verfärbungen sind übrigens keinstenfalls ein Mangel, sondern vielmehr ein sondern eher ein Feature, das den Charakter der Pfeife erhöht und die Meerschaumpfeife zu etwas ganz besonderem macht.